So wurden alleine in der Antikensammlung ganze Altäre, Tore und Teile von Tempeln im Original aufgebaut. Erstaunlich ist daran, dass ein großer Teil der Sammlung auf eigene, museumsinterne Ausgrabungen in Kleinasien zurückgeht. Attraktivster Anziehungspunkt für die Besucher stellt das Relief des Pergamonaltars mit einer Breite von 36 Metern und einem 113 Meter langen Fries aus dem zweiten Jahrhundert v. Chr. dar, der in der Antike zu den Weltwundern zählte. Weitere Schätze sind das Markttor von Milet. Im Vorderasiatischen Museum können das Ischtar-Tor und die Prozessionsstraße von Assur als Zeichen der neubabylonischen Baukunst aus dem fünften und sechsten Jahrhundert begutachtet werden. Im Museum für Islamische Kunst gilt als wertvollstes Ausstellungsobjekt der Entwicklung islamischer Kunst vom siebten Jahrhundert bis zur Neuzeit die Fassade des jordanischen Mschatta. Worte würden nicht ausreichen um Berlins aufregendste Treppe mit seinen 27 Stufen zum Pergamonaltar sowie die atemberaubenden und faszinierend schönen Kunstwerke zu beschreiben. Deshalb verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck von dieser kolossalen Schönheit, die übrigens donnerstags sogar bis 22.00 Uhr geöffnet ist!


















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