1946 löste man das Lager auf und fortan führte die sowjetische Geheimpolizei dort unter anderem Verhöre durch, die mit rigorosen Methoden einhergingen. Psychische Folterung, Wasserfolter und Zwangsarbeit waren in dem Kellergefängnis, das von den Häftlingen "U-Boot" genannt wurde, an der Tagesordnung. In Zeiten der deutschen Teilung wurden in Hohenschönhausen unter anderem Republikflüchtlinge eingesperrt, deren Willen man mit Isolation und Desorientierung brach. Um an die unmenschlichen Behandlungen in Hohenschönhausen zu erinnern, befindet sich seit 1994 auf dem Gelände eine Gedenkstätte, die im Jahr 2000 zur selbstständigen Stiftung des öffentlichen Rechts ernannt wurde. Diese hat die Aufgabe, die Geschichte der Haftanstalt Hohenschönhausen zu beleuchten und in Form von Ausstellungen und Publikationen zu informieren. Die Gedenkstätte zeigt heute originalgetreue Gebäude und Einrichtungen des Haftregimes in der DDR. Nicht zuletzt die geographische Lage in Berlin macht sie zum wichtigsten Erinnerungsort für die kommunistische Gewaltherrschaft und ihre Opfer in Deutschland. Die Führung der Besucher übernehmen dabei ehemalige Häftlinge.









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