Zahlreiche Großveranstaltungen wie die Internationale Grüne Woche (IGW), die Internationale Funkausstellung (IFA), die Internationale Tourismus-Börse (ITB) oder die Europäische Jugendmesse YOU locken jedes Jahr mehrere Millionen Besucher auf das großzügig angelegt Ausstellungsgelände zu Füßen des Berliner Funkturms. Der Lange Lulatsch - wie die 150 Meter hohe Stahlkonstruktion nach Pariser Vorbild in den Jahren der Deutschen Teilung später vor allem von den West-Berlinern genannt wurde - entstammte den Plänen des aus Chemnitz stammenden Architekten Prof. Heiner Straumer. Ursprünglich als reiner Antennenträger zur Verbesserung der Berliner Funkqualität wurde der rund 600 Tonnen schwere Turm im Rahmen der 3. Funkausstellung am 3. September 1926 feierlich eröffnet. Nur wenige Jahre später konnten bereits erste, damals jedoch noch tonlose Fernsehbilder der Fernsehstation Witzleben gesendet werden. Neben einem faszinierenden Panoramablick auf das Berliner Großstadttreiben von der 126 Metern hohen Aussichtsplattform können Interessierte im „schwebenden Funkturmrestaurant“ in 55 Meter Höhe nicht nur kulinarische, sondern auch optische Highlights genießen.
Seit seiner Eröffnung besuchten bereits mehr als 17 Millionen Menschen den Berliner Funkturm – zuletzt waren es nach Schätzungen jährlich knapp 60.000 Besucher.





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