Worin bestand ihre Macht? Worauf basiert die bis heute magische Anziehungskraft ihrer Götter- und Heldensagen? Natürlich war damals wie heute das Leben nicht nur glanzvoll, doch wir werden nicht müde, den Spuren großer Kämpfer und geheimnisumwitterter Legenden zu folgen. Auf diese Spuren lockt das Alte Museum Berlin mit seiner Ausstellung über die antiken Welten der Etrusker, Römer und Griechen. Das Alte Museum zu Berlin haben wir einer humanistischen Idee Wilhelm von Humboldts zu verdanken. Nach seiner Vorstellung, Museen nicht mehr nur den Herrschenden, sondern der breiten Bevölkerung zugänglich zu machen, ließ Friedrich Wilhelm III. von seinem Architekten Karl Friedrich Schinkel in wenigen Jahren (1825-1828) das Gebäude auf der Museumsinsel errichten. Eine Bildungseinrichtung für das Volk war geboren. Wie tiefgreifend diese Veränderungen waren, zeigt sich auch an dem durchgehend klassizistischen Stil, der bis dahin nie für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestanden hatte.


















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